Baustein: Kinder stark machen

 

Mit Blick auf einen erziehenden Unterricht sollen die Kinder unterstützt werden, tragfähige Wertvorstellungen im Sinne der demokratischen Grundordnung zu gewinnen und dadurch Urteils- und Handlungsfähigkeit zu entwickeln.

Die Kinder sollen zur sozialen Verantwortung, zu Toleranz und Achtung der Menschenrechte und zu einem friedlichen Miteinander erzogen werden (vgl. Rili S. 14/15).

 

Soziales Engagement

 

Die Schule möchte den Kindern Wege weisen, sich zum Wohl der Gemeinschaft einzusetzen.

 

Die Kinder sollen erfahren, dass man auch in jungen Jahren schon einen sozialen Beitrag leisten kann. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge werden darin gefördert.

Mit folgenden Aktivitäten engagieren sie sich für soziale Zwecke:

 

Aktion Schulranzen

Viertklässler geben am Ende der Schulzeit gut erhaltene Tornister und Mäppchen an bedürftige Kinder (Existenzhilfe Grevenbroich) weiter.

 

Sponsorenlauf

Alle zwei Jahre findet ein Sponsorenlauf statt, an dem sich alle Jahrgänge beteiligen. Das "erlaufene" Geld wird zur Hälfte an Unicef gespendet zum Aufbau von Schulen in Afrika. Die andere Hälfte des Geldes unterstützt den schulischen Förderverein der Gebrüder-Grimm-Schule. Das Projekt wird von umfangreichen Informationen für die Kinder begleitet.

 

Besuch im Altenheim

Der Schulchor unter Leitung von Frau Lutz besucht in unregelmäßigen Abständen ein Grevenbroicher Altenheim.

 

St. Martin

Viele Schulkinder teilen am Tag nach St. Martin ihre Süßigkeiten. Die gespendeten Süßigkeiten werden an eine gemeinnützige Organisation weitergegeben.

Der Martinszug wird mit den Spenden der Wevelinghovener Bevölkerung finanziert. Überschüssige Spenden werden genutzt die gespendeten Schulranzen (s.o.) mit  einer Erstausstattung an Stiften, Lineal etc. zu befüllen.

 

Gewaltprävention/Bensberger Modell

Mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 wurde an unserer Schule im Rahmen der Gewaltprävention die Verankerung des Bensberger Modells in der schulischen Arbeit beschlossen.

Unter der Überschrift „Kinder lösen Konflikte selbst! Mediation in der Grundschule“ geht es im wesentlichen darum, Kinder „Brücken zueinander bauen zu lassen, wenn sie Streit miteinander haben“. Es handelt sich hierbei sowohl um eine grundsätzliche Haltung aller am Schulleben beteiligten Personen (Streitkultur), als auch um ein sehr konkretes Trainingsprogramm, das sich über die gesamte Grundschulzeit erstreckt. Dabei sollen alle Kinder in das Konzept mit einbezogen werden und alle Kinder lernen die Grundlagen der Mediation kennen. Ziel ist es, die soziale Kompetenz der Kinder zu stärken und Mediation zu einem festen, selbstverständlichen Bestandteil von Unterricht und Schulleben zu machen.

 

Dazu stehen den Lehrern umfangreiche, speziell entwickelte Materialien zur Verfügung, die in jeder Klasse eingesetzt werden sollen

 

Mitwirkung der Kinder

Die Selbstständigkeit und das Verantwortungsbewusstsein für die Gemeinschaft werden unter anderem durch eine von den Schülerinnen und Schülern der vierten Klassen selbständig betriebene Ausleihe von Spielen für den Pausenhof, die Lotsen für den Barfußpfand sowie den Schulhofsäuberungsdienst gestärkt.

 

Schutz vor sexuellem Missbrauch

Warum ist es wichtig Kinder zu stärken? Missbrauch und Gewalt an Kindern und Jugendlichen, Sucht und Drogen sind eine gesellschaftliche Realität, der sich die Schule stellen muss. Durch die Förderung der  Entwicklung  von Entscheidungs- und Handlungskompetenzen wird das Selbstwertgefühl des Kindes gestärkt werden, indem es lernt, in entscheidenden Situationen Abwehrmöglichkeiten anzuwenden.

 

Kinder und Jugendliche können sich am ehesten vor sexuellem Missbrauch schützen, wenn sie auch in der Schule lernen:

 

  - ihren Körper zu akzeptieren und wertzuschätzen,

  - ihre Gefühle wahrzunehmen und zwischen angenehmen und unangenehmen  
    Gefühlen zu unterscheiden,

  - über ihren Körper selbst zu bestimmen und „nein“ zu sagen,

  - sich gegenüber psychischer  und körperlicher Grenzverletzung zu behaupten,

  - über Sexualität zu sprechen ,

  - sich anzuvertrauen und sich Hilfe holen zu können.

    (vgl. Rili für die Sexualerziehung)

 

Die Schule hat sich zur Zusammenarbeit mit der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück entschieden.

 

Das Stück „Mein Körper gehört mir“ wird  vor allen 3. und 4. Schuljahren gespielt.

 

Für die Eltern findet eine Sichtveranstaltung statt um sich in diesem Rahmen mit den Inhalten vertraut zu machen. Eltern und Lehrkräfte arbeiten die Denkanstöße, die das Theater gibt, gemeinsam mit den Kindern auf.

 

In Verbindung mit dem Thema verfügt die Schule über eine Reihe von Büchern, Kopiervorlagen und Unterrichtshilfen.

 

In Kooperation mit der AOK kommt die zuständige Ärztin im Rahmen der Geschlechtererziehung in den Unterricht.